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4. UN-Klimabericht - Teil 2 -
Klimaforscher warnen vor dramatischen Auswirkungen der Erderwärmung
[ 02.11.2015 ]
Verpflichtende Energieaudits für Ihr UnternehmenVerpflichtende Energieaudits für Ihr Unternehmen
[ 04.09.2015 ]
Auswahlverfahren zur Förderung der Energieeinsparung durch Kommunen gestartetAuswahlverfahren zur Förderung der Energieeinsparung durch Kommunen gestartet
[ 27.10.2014 ]
Einladung zur Präsentation des Energiekonzeptes der VG Lisberg am 20.11.2014.Energiekonzept der Verwaltungsgemeinschaft Lisberg - Abschluss-veranstaltung vom Donnerstag, 20.11.2014, ab 19:30 Uhr im Vereinsheim des SV Rot Weiß Lisberg
[ 21.05.2014 ]
Energiekonzept der Verwaltungsgemeinschaft Lisberg - 2. Informations-veranstaltung vom Dienstag, 20.05.2014 im Vereinsheim des SV Rot Weiß LisbergEnergiekonzept der Verwaltungsgemeinschaft Lisberg - 2. Informationsveranstaltung vom Dienstag, 20.05.2014 im Vereinsheim des SV Rot Weiß Lisberg
[ 06.02.2014 ]
Auftaktveranstaltung zum Energiekonzept der Verwaltungsgemeinschaft Lisberg (Landkreis Bamberg) am Dienstag, 11. Februar 2014 ab 18.00 Uhr in PriesendorfAuftaktveranstaltung zum Energiekonzept der Verwaltungsgemeinschaft Lisberg (Landkreis Bamberg) am Dienstag, 11. Februar 2014 ab 18.00 Uhr in Priesendorf
[ 15.01.2014 ]
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising jetzt veröffentlicht!Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising jetzt veröffentlicht!
[ 09.12.2013 ]
BMU fördert Städte, Gemeinden und Landkreise im kommunalen Klimaschutz mit 90 Millionen EuroBMU fördert Städte, Gemeinden und Landkreise im kommunalen Klimaschutz mit 90 Millionen Euro
[ 08.10.2013 ]
Energieentwicklungsplan für den Landkreis Regensburg offiziell übergeben.Energieentwicklungsplan für den Landkreis Regensburg offiziell übergeben
[ 04.07.2013 ]
Klimaschutzkonzept der Stadt Freising - Jetzt erhalten die Bürger das Wort.Klimaschutzkonzept der Stadt Freising - Jetzt erhalten die Bürger das Wort.

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Der Temperaturanstieg von 1990 bis 2006 lag im oberen Bereich dessen, was der UN-Klima-bericht von 2001 vorhergesagt hatte. In Teil 2 des aktuellen Klimaberichts warnen die Forscher des Klimaausschusses der Vereinten Nationen (IPCC) vor den dramatischen Auswirkungen der Erwärmung. Sie sagen, wo die Risiken liegen und wo Änderungen nötig sind. Teil 3 wird am 4. Mai 2007 in Bangkok der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Hauptaussagen des 2. Teils: Bei einer Erwärmung um etwa zwei Grad im Vergleich zum Beginn der Industrialisierung werden 30 bis 40 Prozent der Pflanzen- und Tierarten aussterben. Milliarden Menschen werden unter Wassermangel leiden. Die Meeresspiegel steigen, Wirbelstürme werden heftiger, Dürren und Überschwemmungen zahlreicher. Der IPCC-Vorsitzende, Rajendra Pachauri, wies darauf hin, dass „arme Menschen am stärksten getroffen“ werden. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) nannte die Wirtschaftsweise der Industriestaaten einen „andauernden Angriff auf die Lebensgrundlagen der Menschen in Afrika“. Der frühere Chef des UN-Klimaprogramms (Unep), Klaus Töpfer, sagte: „Unser Lebensstil ist kein Exportartikel für die Welt ist.“

Im ersten Teil des Berichts, der im Februar veröffentlicht wurde, schrieben die Wissenschaftler bereits, dass die Erwärmung der Erde in den vergangenen Jahren "beispiellos" sei. Ohne äußere Einflüsse sei diese nicht zu erklären. Elf der vergangenen zwölf Jahre seien unter den zwölf wärmsten seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1850. Sechs mögliche Szenarien werden in dem Bericht durchgespielt. Im besten Fall erwärmt sich die Erdoberfläche bis zum Jahr 2100 um 1,1 bis 2,9 Grad. Im schlechtesten erhöht sich die Temperatur um 2,4 bis 6,4 Grad. Als durchschnittliche Erwärmung sagen die Experten einen Temperaturanstieg von 1,8 bis 4 Grad Celsius voraus.

Für das günstigste Szenario errechneten die Wissenschaftler einen Anstieg des Meeresspiegels um 18 bis 38 Zentimeter. Im schlechtesten Fall könnte der Meeresspiegel um bis zu 59 Zentimeter steigen. Im IPCC-Bericht vom Jahr 2001 war noch von einem Anstieg des Meeresspiegels von 88 Zentimetern die Rede.

In den nächsten 20 Jahren steigt die Temperatur laut Bericht um 0,2 Grad pro Jahrzehnt. Selbst wenn die Konzentration der Treibhausgase im Jahr 2000 auf dem damaligen Stand eingefroren worden wäre, würde die Erdtemperatur um 0,1 Grad pro Jahrzehnt steigen, errechneten die Wissenschaftler. "Ich hoffe, die Studie wird die Menschen schockieren und die Regierungen zum Handeln bringen", sagte IPCC-Präsident Rajendra Pachauri im Vorfeld des Berichts. Der Report, der u. a. auf rund 400 Computersimulationen basiert, gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Grundlagen für die Klimapolitik. 500 Experten aus 154 Staaten feilten in Paris an der endgültigen Fassung des Berichts, an dem insgesamt mehr als 2.500 Wissenschaftler in den vergangenen sechs Jahren beteiligt waren.

Hintergrundinformation:
Seit 1988 wird vom Weltklimarat der Vereinten Nationen, dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), regelmäßig der aktuelle Kenntnisstand über das Weltklima zusammen getragen.

Das IPCC hat die Aufgabe, in regelmäßigen Abständen (etwa 5 Jahre) den Zustand des Klimasystems und seine Auswirkungen auf die menschlichen Gesellschaftssysteme festzustellen und Möglichkeiten der politischen Gegensteuerung zu benennen. Das IPCC betreibt keine eigene Forschung, sondern bedient sich der veröffentlichten wissenschaftlichen Literatur. Seine Berichte werden im Wesentlichen durch Wissenschaftler erstellt, die im Welt-Klimaforschungsprogramm (WCRP) tätig sind. Die ersten drei Berichte wurden 1990, 1995 und 2001 veröffentlicht.

Die aktuelle Zusammenfassung von Working Group 2 des englishen Berichts „Chlimate Change 2007“ Climate Change Impacts, Adaptation and Vulnerability, auch bekannt als Assessment Report (AR4) kann auf folgender Homepage abgerufen werden:

http://www.ipcc.ch/SPM6avr07.pdf

Wir berichten darüber, wenn der Bericht der dritten Arbeitsgruppe bzw. der vollständige Bericht zur Verfügung stehen.


Projekte zur CO2-Reduzierung oder Emissionshandel

Unternehmen, die interessiert sind, sich an Projekten zur CO2-Reduzierung oder Emissionshandel zu beteiligen können sich auf der Website unseres EU Projektes „Sustainable Energy at Work“ umfassend über Projektmöglichkeiten, Kontakte, Business Meetings etc. informieren: http://www.setatwork.eu/

Das Projekt T@W wird gefördert durch die EU Komission im Rahmen des FP6 Programms unter Vertragsnummer: TREN/05/FP6EN/S07.55796/020065.

Erneuerbare Energie und Energieeffizienz
Unternehmen, die Unterstützung in den Bereichen Erneuerbare Energie und Energieeffizienz benötigen, aber auch für Projekte in den Bereichen Emissionshandel, Energieerzeugung und Brennstoffe, können Details gerne mit Herrn Daniel Caspari besprechen:



Kontakt:

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Daniel Caspari
Tel.: 0941 464 19-15

e-mail: caspari@zreu.de



Regensburg, 06. April 2007